Umweltfreundlich im Internet suchen: http://www.ecosia.org/
geschrieben am 24. März 2010
Das die Suche im Internet nicht nur zur Informationsbeschaffung dient haben wir mitlerweile kapiert. Die großen Suchmaschinenkonzerne zählen nicht nur zu den einflussreichsten Unternehmen unserer Zeit sondern erwirtschaften auch durch das Einblenden von bezahlter Werbung bei den Suchergebnissen eine Menge Geld.
Nun gibt es eine Suchmaschine, die sich auf die Fahnen geschrieben hat 80% der erwirtschafteten Gewinne in den Schutz des Regenwalds zu stecken. Dies finden wir sehr sehr löblich und möchten an dieser Stelle alle Suchenden auffordern, doch zumindest ab und an die Suchmaschine von Ecosia zu benutzen und pro Suche ca. 2m^2 Regenwald damit zu schützen. So einfach kann es sein.
Schon wieder soll es hier um die URLs gehen – genauer gesagt um deren Eindeutigkeit und die Indizierung dieser durch die Suchmaschinen. Gerade bei größeren Seiten kann es durchaus schwierig sein immer eindeutige URLs zu haben – es ist durchaus denkbar, dass ein und diesselbe WebSeite über mehrere URLs erreichbar ist – dies kann aus mehreren Gründen (kompliziert) der Fall sein – denken wir zum Beispiel nochmal an den Post vom 21.01.2010 und das Mehrsprachigkeitsproblem. Ebenso könnten Mehrdeutigkeiten wegen verschiedenartiger Navigationen (über Kategorien, Tags, Archive, etc…) auftreten.
Das Problem das dabei entsteht ist, dass sich die URLs (obwohl sie auf die gleiche Seite verweisen) gegenseitig die Linkpower klauen – dublicate Content ist entstanden und dieser soll ja bekanntlich vermieden werden.
Das Canonical Tag liefert hier Abhilfe – so kann man der Suchmaschine mitteilen, welches denn nun die zu indizierende Haupseite (auch für Unterseiten anwendbar) sei. Dafür müssen wir nicht viel tun außer das folgende Tag in den header unserer Seite schreiben:
In diesem Beispiel von der Offiziellen Google Seite werden folgende Links alle auf das Hauptcanonical:
http://www.example.com/product.php?item=swedish-fish
indiziert.
http://www.example.com/product.php?item=swedish-fish&category=gummy-candy
Google hat vor einigen Wochen die so genannte personalisierte Suche eingeführt – das schöne daran ist, dass Google die User darüber nicht direkt informiert hat – dies hat bei vielen Webmastern für kurze Zeit zu einem absoluten Stimmungshoch geführt – war ihre eigene Seite (zumindest auf dem eigenen Rechner) für ein paar Tage (bis man die personalisierte Suche wieder ausgeschaltet hat) auf den fordersten Plätzen bei Google zu finden. Was hat sich verändert?
Google speichert die Suchanfragen die ein User stellt in einem Cookie auf dem eigenen Rechner. Die gespeicherten Daten werden nun dazu genutzt dem User schneller zu präsentieren was er wirklich gesucht hat – ein Beispiel:
Ein Webdesigner sucht seine eigene Seite in Google um sein Ranking zu checken. Er gibt also “Webdesign Hamburg” bei google ein. Er bekommt ganz normal die ersten 10 Ergebnisse auf der ersten Ergebnisseite angezeit – er findet seine Seite zum Beispiel auf Platz 4 und klickt darauf – dies merkt sich Google und geht in Zukunft davon aus, dass der User genau diese Seite gesucht hat und wird diese in Zukunft noch weiter oben präsentieren. Eigentlich eine sinnvolle Sache – nur der SEO oder Webmaster der sein Ranking checken will könnte aus dem “personalisierten Ergebnis” Fehlschlüsse ziehen. Weiß man bescheid – alles kein Problem!
Aber – man kann die personalisierte Suche ja auch einfach ausschalten – man muss allerdings zunächst wissen dass es sie gibt und zweitens sollte man wissen wie man sie deaktivieren kann.
Man gehe im nicht bei Google eingelogden Zustand nach einem Suchvorgang oben rechts auf Webprotokoll und schaltet die personalisierte Suche aus. Dies muss man allerdings nach jedem Löschen von Cookies immer wiederholen.
Viel Spaß!
Endlich Schutz vorm großen Bruder! Die Googleschutzhütte!
geschrieben am 5. Januar 2010
Google ist allgegenwärtig! Das ist gut für Seos und Menschen die gerne mit ihren Inhalten gefunden werden wollen. Was ist aber mit Daten, die man nicht so gerne von Google indiziert wissen will? Vor einiger Zeit hat sich Google zum Beispiel PDFs einverleibt und in Google Books gestellt. Die Inaber der Rechte wurden hier nicht gefragt. Die Krake hat wieder zugeschlagen.
Klar hat man immer die Möglichkeit per robots.txt das Indizieren von einigen Inhalten auszuschließen, doch nun haben findige Erfinder im Schwarzwald eine Möglichkeit geschaffen sich vor dem GoogleIndex in Schutz zu nehmen. Seit einigen Monaten steht im Schwarzwald die erste Gugleschutzhütte! Datenschützer werden aufatmen, dass es endlich einen Platz gibt wo man völlig sicher vor dem Big Brother ist! Ein Besuch lohnt sich!
Link Juice
geschrieben am 7. Dezember 2009
Wieder einer dieser Seo-Begriffe, wieder geht es um Suchmaschinenoptimierung: “Link Juice” – (ich gebe zu ich musste schmunzeln als ich dieses Wort zum ersten mal gehört habe). Aber was verbirgt sich dahinter?
Links haben sich als eine Art Währung im Internet etabliert – sie sind wertvoll, mitunter sogar teuer und für die Suchmaschinenoptimierung von extrem großer Bedeutung – Link Juice ist nun dasjenige, was eine Seite durch Verlinkung an eine andere Seite weitergibt. Ist eine Seite toll gelistet, hat einen hohen Pagerank und ist auch noch themenrelevant gibt sie viel Link Juice an die verlinkte Seite ab. Daraus folgt, dass ein Link von einer Top Seite mehr Link Juice “weitergibt” (mehr Wert ist) und dementsprechend besser für das Ranking der verlinkten Seite ist, als zum Beispiel ein unrelevanter Signatur Link in irgend einem Forum.
Link Juice ist also eine etwas schwammige Maßeinheit für die Qualität bzw. die Wertigkeit eines Links. Link Juice macht allerdings nicht sit – man kann nie genug davon haben.
neues SEO Tool von Google – Das Google Wonder Wheel
geschrieben am 6. Dezember 2009
Das Google Wonder Wheel ist ein neues Tool von Google welches dem smarten Webmaster mehr Informationen über das Suchverhalten der Nutzer in Bezug zu einem Suchbegriff zeigen kann. Es hilft dabei herauszufinden welche “anderen Suchbegriffe” in einem Bezug zum Hauptkeywort existieren und für welche Suchbegriffe es sich sich lohnt Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.
Es kann durchaus hilfreich sein, die eigene Webseite für “alternative Suchbegriffe” zu optimieren, weil es eventuell eine zu große Konkurenz für einen Suchbegriff gibt. Dieses Video zeigt die Funktion von Google Wonder Wheel und hilft dem angehenden Seo mehr über den Surfer seiner Nische zu erfahren und das eigene Angebot besser zu optimieren.